Dann mussten wir unseren ersten Verlust im Haus vermelden:
Alex ist am 10. heimgeflogen. Damit werden wir jetzt nie wieder alle 15 gleichzeitig hier sein. Alex kommt zwar im Januar wieder, aber Julia fliegt z.B. am 18. endgültig zurück nach Canada und Ina fliegt auch am 03.01. endgültig zurück nach Frankreich. Das ist schon etwas komisch, dass es jetzt so langsam ans Abreisen geht. Und es ist auch etwas seltsam, dass wir uns ja gerade erst alle halbwegs kennengelernt haben und dann schon wieder auseinandergehen. Vielleicht ist das aber auch gar nicht schlecht. Schließlich kennen wir uns noch nicht gut genug um auch zu streiten. D.h. wir werden es quasi in guter Erinnerung behalten. Und ich denke, dass ich viele von den Mädchen noch mal wiedersehen werde.
Es fühlt sich wirklich schon so vorbei an. In weniger als einer Woche fahr ich heim, im Januar werd ich hauptsächlich mit Prüfungsvorbereitung beschäftigt sein. Gleichzeitig fahr ich noch zweimal übers Wochenende (Dublin und Liverpool) weg und bekomm auch noch Besuch (Tina und Nils). Es ist also schon alles so ausgeplant, dass da kaum noch Zeit für irgendwas anderes bleibt. Das ist schon nicht schlecht, aber das heißt halt auch, dass die Zeit so schnell vorbeigehen wird. Und dann ist auch schon der Februar ran und mein Bruder kommt her und wir reisen noch ein bisschen umher und dann ist es auch endgültig wirklich vorbei. Die nächsten 2 Monate werden also wahnsinnig schnell vorbeigehen.
Gestern haben wir Plätzchen gebacken (noch so etwas ziemlich typisch deutsches). Es gab normale Plätzchen (solche Butterplätzchen), Zimtsterne (meine "favourites"), Vanillekipferl und Walnussplätzchen. Und wir haben 4 Folgen "Sex and the City" gesehen. Das war eine klasse Kombination :) Solltet ihr auch mal probieren :)
Zum Abschluss wie immer das Wetter: es ist ziemlich trocken im Moment. Meistens auch ziemlich kalt (um die 0°C, manchmal drunter). Irgendwas muss hier aber mit der Luftfeuchte nicht stimmen, denn obwohl es heute den ganzen Tag nicht geregnet hat, waren die Gehwege nass. Ich bin also frohen Mutes, dass ich um den Schnee hier herumkomme.
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